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WEGWEISUNGEN FÜR DAS GLAUBENSLEBEN

     Werner Bergmann

Jesus spricht zu ihm:                                         
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.  

(Joh.14:6)

«Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.»
Psalm 23,1
Werner Bergmann wurde am 5. Juli 1921 in Auerbach im Erzgebirge geboren und wuchs in einem gläubigen, gesegneten Elternhaus auf. Die täglichen Familienandachten und Ge­bete sowie die regelmäßige Teilnah­me an den Zusammenkünften einer Gemeinde prägten seine Kindheit. Mit 12 Jahren übereignete er nach einer Evangelisation bewußt sein Leben dem Herrn Jesus.
Werner Bergmann war voller Ener­gie und von einem unbändigen Freiheitsdrang.
1. Petrus 3,7 Drucken E-Mail

"Ihr Männer gleicherweise, wohnet bei ihnen nach Erkenntnis, als bei einem schwächeren Gefäße, dem weiblichen, ihnen Ehre gebend, als die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, auf daß eure Gebete nicht verhindert werden.
1. Petrus 3,7
(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung)

"Das Vorwort"
Wenn ein solcher Textvers hier behandelt wird, darf im voraus betont werden, daß niemals die menschliche Meinung eines Artikelschreibers, sondern das Wort Gottes zur Geltung kommen soll.
Es ist kein Geheimnis, daß der Mensch (allgemein) "herrschsüchtig" ist. Diese Boshaftigkeit stammt vom Satan, der seinen Thron über den des alleinigen Gottes erheben wollte (Jes. 14,13). Dabei gibt es nur einen Herrscher: "Gott". Von Ihm heißt es in Ps. 66,7a: "Er herrscht durch seine Macht auf ewig". Am allerwenigsten zählen vor Gott jene, die sich in eigener Sache zum Herrscher gemacht haben. Der Herr Jesus spricht die Situation in Matth. 20,25 an und sagt: "Ihr wisset, daß die Regenten der Nationen über dieselben herrschen und die Großen Gewalt über sie üben." Dann fährt er fort und spricht: "Unter euch soll es nicht also sein" (Matth. 20,26).

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DER GEISTUCH BUNDE Drucken E-Mail
Denn ich habe Wohlgefallen am Gesetz Gottes nach dem inneren Menschen; aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist." Römer 7,22-23
(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung)
Als der Apostel Paulus diesen Brief schrieb, war er schon viele Jahre Kind Gottes. Darum ist auch Römer 7 aus dieser Position heraus zu sehen. Wenn wir den Vers 22 beginnen zu lesen, so meinen wir, der Apostel sei ein Eiferer für das Gesetz gewesen. Dem aber ist nicht so. Vielmehr bestätigt er im gleichen Kapitel, daß dieses Gesetz: heilig, gerecht und gut ist (Röm. 7,12). Im nächsten Vers
bezeugt er, daß es allein die Sünde war, weshalb im Gesetz der Tod so stark wirkte. Es soll nochmals betont werden, daß das Gesetz heilig ist, und darum hatte der Apostel "Wohlgefallen" an ihm. Damit aber niemand meine, Paulus sei ein Adventist gewesen, fügte er hinzu: "nach dem inneren Menschen".
Jetzt müssen wir zuerst wissen, was der "innere Mensch" ist.
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REVISIONEN Drucken E-Mail

Vor etwa einem Jahr wurde die Revision der Elberfelder Bibel im Centrai-Heft behandelt. Wir betrachten jede Revision der Bibel als einen schweren geistlichen Schadensfall.
Beweis, daß eine Fülle von falschen oder zweideutigen Veränderungen vorgenommen wurden: Der Schreiber des Artikels ist im Besitz der Luther-Bibel von 1888. Es ist ein Genuß, darin zu lesen. Die Revisionen seit dieser Zeit bis heute haben im Vergleich einen erschreckenden Ausdruck der Würz- und Kraftlosigkeit der Heiligen Schrift hinterlassen.
Weil die Elberfelder den gleichen Hinrichtungsgang gehen soll, haben wir den Missionsgemeinden und Hausbibelkreisen nahegelegt, die alte Elberfelder zu benutzen, was soweit auch - dem Herrn sei Dank - befolgt wurde.
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Kurze Auslegung über die Frage der Verlorenheit der Kinder II. Drucken E-Mail

(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung)
Vor vielen Jahren entstand der obige Artikel für das "Centrai-Heft", welcher später in "Auslegungen des Wortes Gottes", Heft 1, übernommen wurde. Hier nun soll der 2. Teil unter dem gleichen Titel als Erweiterung erscheinen. Der Anlaß dafür ist ein Standpunkt-Verhalten von Kindern Gottes in verschiedenen Denominationen bei nachgenannter Überzeugung. An dieser Stelle soll vorausgeschickt werden, daß wir Gläubigen mit anderem Wortverständnis unter keinen Umständen nahetreten möchten. Das Thema ist ohnedies nicht ganz leicht, weil eine definitive Wortaussage dafür fehlt. Demzufolge kann allein nur in der Exegese die Beweislast erbracht werden.
I.) In bezug zur Errettung "aller" Kinder wird gesagt: "Das trauen wir doch unserem Herrn zu, daß ER die Kinder nicht verloren gehen lassen kann."
2.) Die unter Punkt 1.) erwähnte Auffassung soll ableitbar von Matth. 19,13-15; Mark. 10,13-16; und Luk. 18,15-17 sein.
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"Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern gegen alle milde sein, lehrfähig, duldsam." 2. Tim. 2,24 Drucken E-Mail

(Nach der Elberfelder Bibelübersetzung)
I. Es ist bei dieser Bibelstelle nicht beabsichtigt, alle Einzelangaben zu behandeln und auszulegen. Es soll vielmehr das Gewicht der kurzen Betrachtung auf dem Wort "duldsam" liegen.
Die Gemeinde des Leibes Christi hat in ihrer Existenz von ca. 2000 Jahren mehr als nur "turbulente" Tage hinter sich gebracht. Wir brauchen dabei nur an jene sieben Gemeinden von Offb. 2 und 3 zu denken. Immer war die Gemeinde des Herrn die Zielscheibe der Angriffe Satans auf den denkbar verschiedensten Gebieten.
Zu allermeist ging dabei Satan als Sieger aus dem Kampf hervor. Wir könnten fragen: Warum hat nicht eine der sieben Urgemeinden die bald 2000 Jahre überdauert? Gewiß besteht ein wesentlicher Unterschied zwischen einer "örtlichen Gemeinde" und "der Gemeinde des Herrn weltweit".
Aber wenn schon eine Nikolaiten-Kirche in der Fortsetzung als Katholische Kirche jene ca. 2000 Jahre überdauerte, weshalb soll dies in der Gemeinde Jesu nicht möglich sein? Was sind die entscheidenden Gründe dafür, daß die blutserkaufte Schar in vergänglichen und kurzlebigen Gemeinden oder als Hospitanten in verschiedenen Denominationen untergebracht leben?
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