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WEGWEISUNGEN FÜR DAS GLAUBENSLEBEN

     Werner Bergmann

Jesus spricht zu ihm:                                         
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.  

(Joh.14:6)

«Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.»
Psalm 23,1
Werner Bergmann wurde am 5. Juli 1921 in Auerbach im Erzgebirge geboren und wuchs in einem gläubigen, gesegneten Elternhaus auf. Die täglichen Familienandachten und Ge­bete sowie die regelmäßige Teilnah­me an den Zusammenkünften einer Gemeinde prägten seine Kindheit. Mit 12 Jahren übereignete er nach einer Evangelisation bewußt sein Leben dem Herrn Jesus.
Werner Bergmann war voller Ener­gie und von einem unbändigen Freiheitsdrang.
Die Sünde (HEFT 11) Drucken E-Mail

WERNER BERGMANN, HEFT 11

Der Schreiber dieses Artikels ist sich sehr wohl bewußt, welch eine Schwere über dem Thema liegt. Niemals sind wir Menschen in der „Fünf-Sinnen-Welt" in der Lage, die wirklichen Zusammenhänge der Sünde bis in die Tiefe zu verstehen und schon gar nicht zu erklären. Demzufolge bleibt uns nur noch übrig, das aus unserer Sicht Erklärbare zu Papier zu bringen. Aber auch für diese geringe Schau bedürfen wir ganz der Hilfe des Herrn. Ein solcher Tatbestand überzeugt uns aber auch von unserer menschlichen Schwachheit, in die wir der Sünde wegen hineingekommen sind. Im Fleische waren wir ohnedies schwach, die Sünde hat uns das Letzte geraubt. Mit Adam wurde die Schöpfungsreinheit zerstört, doch mit dem letzten Adam, dem lebendig machenden Geist, hört die Sünde auf (1.Kor.15,45).

Insbesondere soll das Thema „Sünde" den Gläubigen so nahegebracht und verständlich gemacht werden, daß das Übel erkannt und gehaßt wird. Die Macht der Sünde hat selbst die Kinder Gottes so verdreht, daß die Sünde „geliebt" wird. Auch der Apostel Paulus redet von diesem furchtbaren Geheimnis in Rom.7,19: „Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, dieses tue ich." Deswegen soll in dieser Abhandlung auf die Hintergründe der Sünde eingegangen werden, damit wir ihre Macht verstehen und erfassen. Hier ist mit dem Verstehen nicht gemeint, daß unsere Wissenspalette erweitert wird, sondern jeder Leser soll es mit dem Herzen aufnehmen. Die gottgewollte Veränderung liegt beim Einzelnen, inwieweit wir dem Herrn erlauben, uns in Sein Bild umzugestalten. Das allerdings wird nicht ohne tiefes und anhaltendes Gebet vor dem Herzenskenner möglich sein. Deshalb ist es des Schreibers innige Bitte, daß niemand den Artikel lesen und dabei unverändert bleiben möchte. Die Liebe des Herrn kann doch solches wirken.

 

 

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Auslegung von Hiob 29,1-20 (Heft 10) Drucken E-Mail

-WORTLEHRE-

WERNER BERGMANN, HEFT 10

Im Buch Hiob finden wir viele Geheimnisse. Nicht alle Mitteilungen in diesem Buch verstehen wir auch. Wer den Hiob oberflächlich liest, wird im Textkapitel lediglich sein Klagelied finden. Um diese seine Klage geht es aber nur sekundär. Nur ein Punkt soll vorab herausgegriffen werden, der da lautet: Wie kann sich Hiob nach den Monden der Vorzeit sehnen, die er gar nicht kennt (Vers 2)?

Eines steht doch wohl fest, daß die beiden Personen Hiob und Jesus, der Herr, gewaltige Parallelen besitzen. Das wird sicherlich erst dann recht verstanden, wenn wir die beiden Lebensbilder nicht nur von der Bibellese her kennen, sondern sie auch tatsächlich untersucht haben. Nicht umsonst werden uns die beiden Personen in ihren Lebensbildern in Jak.5,11 gemeinsam vorgestellt. Ist das Zufall? Mit Sicherheit nicht.

Der Mitteilungs-Charakter des Textkapitels läßt keinen Zweifel daran bestehen, daß es sich hier um eine „Weissagung" handelt. Und weil es Weissagung ist, darf das Kapitel auch nicht anders behandelt werden.

Obwohl Hiob kein Israelit war, ist er uns allen ein leuchtendes Vorbild im Ausharren und in der Treue. Erstaunlich bleibt die Tatsache, daß Gott zur damaligen Zeit aus den Heiden solche Persönlichkeiten schaffen konnte. Gleich zu Beginn wird gesagt, daß er in Uz wohnte (Hiob 1,1). Die Fußnote gibt an: Wahrscheinlich im heutigen Hauran, welches jenseits des Jordan dem halben Stamm Manasse zufiel. Wir müssen dazu sagen: Das stimmt nicht. Wir lesen in Klag.4,21, daß Uz in Edom lag, das ist südlich und südwestlich des Salzmeeres. Der Ort in Manasse liegt am See Genezareth, was von Uz in Edom weit entfernt ist. Mit Fußnoten dürfen wir auch vorsichtig sein.

 

 

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Und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube (Heft 8) Drucken E-Mail
(1. Johannes 5,4b)

WERNER BERGMANN, HEFT 8

In den vergangenen Jahrzehnten war es mir ein besonderes Anliegen vor dem Herrn, in Verkündigung und Schriftwerk den Hörern und Lesern das Wort der Heiligen Schrift so klar nahezubringen, wie es nur möglich war. Betrachtete ich dabei die Kinder Gottes, so stellte ich immer wieder fest, daß den allermeisten Gläubigen das notwendige Siegesverhalten fehlt. An unserem Gott und SEINEM Wort kann es nicht liegen! Jahrelang suchte ich die Schuld der Schwachheit bei Gläubigen an mir. Deshalb mußte ich mich dem Herrn immer wieder in der Verantwortlichkeit der Wortverkündigung stellen, und deshalb wurde auch dieses Heft geschrieben. Dabei stellte ich mir die Frage, ob die Gläubigen nicht feststehen müssen, wenn das Wort schriftgemäß verkündigt wird.

In dieser Ausarbeitung geht es um das Siegesleben der Seinen in dieser Welt und um eine ganz klare Darlegung von biblischen Mitteilungen. Dies alles auszuleben ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. Es heißt hier nicht „überwindet", sondern „überwunden hat". Die Basis des Sieges ist „aus Gott geboren sein" (1. Joh. 5,4a), was unserer Wiedergeburt entspricht. Der zu erstreitende Sieg in der Überwindung der Welt ist unser Glaube. Demnach vermögen wir durch Wiedergeburt und Glauben den Sieg in dieser Welt zu haben. Die Ursachen und Gründe, weshalb die Gläubigen trotz der rechten Grundlage keinen vorbildlichen Wandel führen, sollen hier dargelegt werden.

Zum besseren Verständnis ist als Einführung - auszugsweise aus einer Verkündigung über Römer 7,18 - das Thema „Unser Fleisch" gewählt worden. Vom Herrn erwarten wir Segen und Hilfe für jeden Leser, insbesondere für den, der im Glaubenskampf den Sieg haben will.

 

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Allversühnungs-Lehre (Heft 9) Drucken E-Mail

WERNER BERGMANN , HEFT 9

Wenn wir hier ein solches Thema behandeln, dann soll dieses allein nur auf dem Boden von absoluter Neutralität zum Worte Gottes geschehen. Auch sollen nicht „Gläubige" behandelt werden, wie das in sündlicher Weise leider in der Gemeinde Jesu von unheiligen Jüngern immer wieder geschieht. Vielmehr soll uns die Lehre des Wortes Gottes interessieren, die der Lehre der Allversöhnung in ihrer Struktur nicht entspricht. Es muß gleich zu Beginn vorausgeschickt werden, daß es eine biblische Lehre der Allversöhnung nicht gibt. Wir werden in den Aussagen der Dinge durchweg die Begründungen folgen lassen.

Wenn also gesagt ist, daß die Allversöhnungs-Lehre keine biblische Lehre ist, dann darf dies hier begründet werden. Die Heilige Schrift gibt uns über alle notwendigen, auch zukünftigen Ereignisse in genügender Weise Auskunft. Über die außerordentlich wichtige Frage - falls eine solche bestehen sollte - ob die Verlorenen in der Ewigkeit noch einmal wieder errettet sein können, gibt es in der Bibel keinen Satz. Das heißt doch, daß die Allversöhnungs-Lehre nicht auf eine Schriftaussage aufgebaut ist! Biblische Exegese ist es nur, wenn eine Schrift-Wort-Aussage als Grundlage vorhanden ist. Diese Basis fehlt. Demzufolge ist die Allversöhnungs-Lehre eine Spekulationslehre. Die Vorgänge, wie z. B. die biblische Liebe, bis in die extremsten Anwendungsbereiche zu verändern, verläuft bereits „transzendent". (Es ist der vom Philosophen Kant aus der scholastischen Philosophie übernommene Terminus). Wenn also Gottes Wort über eine in die Ewigkeiten der Ewigkeiten hineinreichende Tiefe schweigt, welches angebliche

 

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Die Handauflegung nach der Heiligen Schrift (Heft 7) Drucken E-Mail

WERNER BERGMANN, HEFT 7

Über die biblische Handauflegung bestehen seitens des Wortes Gottes keine Fragen. Doch im Verständnis und in der Praxis herrscht ein babylonisches Durcheinander an Meinungen, Vorstellungen und Traditionen. Dies zeigt, wie wenig die Gläubigen heutiger Tage in der Heiligen Schrift zu Hause sind. Keineswegs ist es so, daß jeder denken und handeln darf, wie er will, oder daß die Verhaltensweise die Unwissenheit rechtfertigt. Blicken wir in die verschiedenen Denominationen, bleibt nur großes Erstaunen zurück. Warum richten sich die Kinder des Lichts nicht auch in dieser Frage nach Seinem Wort und leisten der Stimme Gottes Gehorsam? Hat Gott etwa in dieser Frage unklar geredet? Nein! Aber absolut unklar ist der Wandel der Gläubigen, als wenn Gott nicht deutlich geredet hätte. Es ist immer zum Schaden der Schafe des großen Hirten, wenn sie sich dem Wort Gottes widersetzen.

Allgemein darf gesagt werden, daß die Handauflegung im Alten und Neuen Testament Bestandteil der Lehre war und ist. Wenn jemand abweichender und damit anderer Auffassung über die Handauflegung ist, liegt dies allein am Ungehorsam gegen Sein Wort. Solche Sünden wird man nicht auf Anhieb los. Da bedarf es genauso des Schuldbekenntnisses vor Gott, wie man auch die übrigen Sünden vor dem Herrn bekennt und die Vergebung annimmt. Durch die Untreue der heutigen Gläubigen in der Verwaltung Seines Wortes (1 .Kor.4,2) ist es dem Satan einerseits gelungen, unnüchternen Gläubigen eine falsche Handhabung der Handauflegung großzumachen. Die Folge davon ist ein einziges Chaos. Das entgegengesetzte Extrem sehen wir andererseits in der gesetzlichen Tradition, die Aussagen des Neuen Testaments einfach zu umgehen und für ungültig zu halten. Solche verleu-gen den neutestamentlichen Dienst der Handauflegung. Es gehört schon viel pharisäischer Geist dazu, dem Wort des Herrn zu widersprechen. Die Schuld daran tragen letztlich alle Kinder Gottes Es ist nicht unser Auftrag, hier alle Entgleisungen auf diesem Gebiet aufzuzählen. Sehr wichtig aber ist, daß wir

 

 

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