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WEGWEISUNGEN FÜR DAS GLAUBENSLEBEN

     Werner Bergmann

Jesus spricht zu ihm:                                         
Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.  

(Joh.14:6)

«Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.»
Psalm 23,1
Werner Bergmann wurde am 5. Juli 1921 in Auerbach im Erzgebirge geboren und wuchs in einem gläubigen, gesegneten Elternhaus auf. Die täglichen Familienandachten und Ge­bete sowie die regelmäßige Teilnah­me an den Zusammenkünften einer Gemeinde prägten seine Kindheit. Mit 12 Jahren übereignete er nach einer Evangelisation bewußt sein Leben dem Herrn Jesus.
Werner Bergmann war voller Ener­gie und von einem unbändigen Freiheitsdrang.
DER NEUE LIBERALISMUS oder: KANN EIN KIND GOTTES BESESSEN SEIN? Drucken E-Mail
Die Umstände der Zeit haben unter den wahrhaft Gläubi­gen – den Erretteten – ihre Spuren hinterlassen. Gab es noch vor Jahren eine große Übereinstimmung vor dem Herrn in Fragen des geistlichen Kampfes, so werden in neuerer Zeit immer mehr Ansichten publiziert, die den von den Glau­bensvätern des Neuen Testaments befestigten Boden ver­lassen. Selbst unter den Gläubigen als Meinungsführer ange­sehene Brüder veröffentlichen Neuigkeiten, neue Lehren, die vielfach unter dem Deckmantel „urtextlich“, d.h. unter Verwendung von mehr oder weniger spitzfindigen Wortverdrehungen gebildet werden. Und das alles, obgleich die Schrift bestätigt, daß unser Retter und Erlöser, Jesus Christus, „derselbe“ ist: gestern, heute und in Ewigkeit. Und das gilt in gleicher Weise auch für sein Wort: Es ist unveränderlich.

                Neue Standpunkte, immer neue Ansichten darüber, was richtig sei, das gibt es auch in der Politik, in der Beziehung der weltlichen Mächte zueinander sowie bei den Religionen dieser Erde. Dahinter stecken die Lüste des Fleisches, sagt der Jakobusbrief in Kapitel 4,1-2, die Lüste, aus denen die Streitigkeiten und Kriege kommen. Es sollte den Kindern des Lichts nicht schwerfallen, die Gottwidrigkeit dieser Dinge zu erkennen. Sie sind das Produkt der verlorenen Welt, die dahingegeben ist in Tod und Sünde.

                Was aber ist mit solchen Gläubigen, die sich genauso wie die gerichtsreife Welt verhalten? Und die leider mit so einem Buch wie „Dämonische Verstrickungen“ großen Beifall und die Zustimmung anderer Kinder Gottes erfahren? Hier bei dieser Stellungnahme geht es um die Beurteilung dieserDinge im Lichte des Wortes auf dem Boden der Schrift. Jeder einzelne Leser wird gebeten, sich auf die Seite der Wahrheit zu stellen; zu prüfen vor dem Angesicht des Herrn und sich dann zur Wahrheit zu bekennen. Ist es nicht ein Symptom der letzten Tage vor der Wiederkunft des Herrn, wenn Kinder des lebendigen Gottes Probleme mit der Wahrheit haben? Wenn die Lüste des Fleisches, welche in den Gliedern streiten, noch nicht im Sieg des Kreuzes überwunden sind, stellen sich diese nach Rö.6,13 der Sünde dar zu Werkzeugen der Ungerechtigkeit. Was sind überhaupt die Gründe dafür, daß das Wesen unseres Herrn nicht mehr erkannt und noch weniger auch ausgelebt wird? Es sind Sünden, die noch nicht in die Vergebung gebracht wurden. Ansonsten könnte man nicht noch Freude an den Dingen finden, für die Christus starb. Es ist unsere Verantwortung, in seiner Lehre zu stehen und ihn, unseren Herrn, durch das Festhalten der Wahrheit zu ehren.
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